Über uns

3D-Printing of a Snake Goddess Replica

3D-Printing of a Snake Goddess Replica at TA T, Foto: Sattler/HU

Forschende Ausstellungspraxis – „Research in Display“

Das Tieranatomische Theater ist Ausstellungsraum und Bühne für experimentelle Darstellungsformen und ein Labor für kuratorische Praktiken. Als Forschungseinrichtung der Humboldt-Universität zu Berlin konzentriert das Tieranatomische Theater die kritische Auseinandersetzung mit der vielgestaltigen Rolle von Sammlungen, materiellen Dingen und den sie bewahrenden Institutionen. Hierzu werden Wissenschaften und gestalterische Disziplinen in einen Austausch miteinander sowie mit Akteur_ innen aus Künsten und Zivilgesellschaft gebracht. Ziel ist es, die Vielfalt der Wissensformen sichtbar zu machen und dabei zugleich neue Formate und Perspektiven für das Ausstellungsmachen und für Museen zu entwickeln.

Vom Wissenstheater zum Ausstellungsraum und Objektlabor

Carl Gotthard Langhans schuf vor über 200 Jahren ein herausragendes Bauwerk. Er fusionierte die antiken Architekturen des Rundtempels (Pantheon) und des Amphitheaters  zu einer neuen, aufgeklärten Wissensarchitektur. Sie ermöglichte die Anatomie als Verknüpfung wissenschaftlicher, ästhetischer und sozialer Praxis. Diese Integration aus Forschung und öffentlicher Vermittlung motiviert uns heute, Ausstellungen als eigenständige Wissensform weiterzuentwickeln.

Sammlungen

Mehr als 30 wissenschaftliche Sammlungen der Humboldt-Universität zu Berlin bieten dafür einmalige Ausgangsbedingungen. Mit dem Objektlabor hat das Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik im Tieranatomischen Theater eine einmalige Forschungseinrichtung geschaffen, in der Sammlungen interdisziplinär und angewandt untersucht werden können. Mit der interaktiven Dauerausstellung „Flechtwerk der Dinge” besteht ein fortlaufend aktualisiertes Schaufenster zur Vielfalt, Geschichte und gegenwärtigen Nutzung der Sammlungen der Humboldt-Universität.