In Bhasha Chakrabartis Archive of Divine Possessions werden Entfalten und Rückfalten zu Akten des Erprobens und Überarbeitens – Gesten, die auf Reparatur ausgerichtet sind. Die Künstlerin sucht nach Empfindungen von Berührung, Zugehörigkeit und Fürsorge, die in Objekte eingeschrieben sind, welche einst von Frauen in ihrer Familie im Rahmen alltäglicher Andachtspraktiken hergestellt, gehalten und benutzt wurden. — Mario D’Souza
Die Ausstellung ist Teil der fortlaufenden Kooperation zwischen inherit und dem TA T. Von 2025 bis 2028 sind Fellows von inherit eingeladen, im Rahmen einer Studio-Residency am TA T ihre Forschungsprojekte weiterzuentwickeln und die Ergebnisse öffentlich als Work in Progress zu teilen.
Termine
Dienstag, 5. Mai, 16 – 18 Uhr: Erdgeschoss, Rotunde
inherit Lecture Series, Vortrag – Bhasha Chakrabarti: Archive of Divine Possessions
Dienstag, 5. Mai, 18 – 22 Uhr: Erdgeschoss, Rotunde
Eröffnung Bhasha Chakrabarti: Archive of Divine Possessions
Leichte Sprache
Bhasha Chakrabarti ist eine bildende Künstlerin.
Sie zeigt eine neue Ausstellung im TA T.
Die Ausstellung umfasst Textilien, Malerei, Collage, Video und Klang.
Im Zentrum steht eine Sammlung gefundener Textilien und Objekte.
Die Künstlerin arbeitet mit diesen Materialien durch Malerei, Collage, Video und Formen des Archivierens.
Die Ausstellung handelt von Erinnerung, Fürsorge, Berührung und dem, was Objekte über die Zeit hinweg bewahren können.
Sie fragt danach, wie Objekte Spuren von persönlichen Geschichten, Emotionen und Wissen in sich tragen.
Besucher*innen bewegen sich durch unterschiedliche Materialien und sinnliche Eindrücke, darunter textile Oberflächen, bewegte Bilder, Klang und räumliche Installationen.
Die Ausstellung ist Teil der Kooperation zwischen inherit und dem TA T.
Fellows von inherit arbeiten am TA T und teilen ihre Forschung mit der Öffentlichkeit.
Über die Künstlerin
Bhasha Chakrabarti (*1991) ist eine bildende Künstlerin aus Honolulu, Hawaii. Durch die Verbindung verschiedener Genres entfaltet ihre Praxis eine diskursive Dimension; ihre Arbeiten erzeugen Dialoge zwischen subalternen Bildwelten und weiblich konnotierten Formen von Arbeit aus dem globalen Süden sowie den Anliegen von Widerstandsbewegungen marginalisierter Gemeinschaften im globalen Norden.
Chakrabarti schloss 2022 ihr MFA in Painting and Printmaking an der Yale School of Art ab. Ihre Arbeiten wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen unter anderem bei der Kochi Biennale (Indien), im Rhode Island School of Design Museum (USA), beim Dhaka Art Summit (Bangladesch), der British Textile Biennial (UK), bei Experimenter (Indien), im Portland Museum of Art (USA) sowie im Museum of Art and Photography (Indien) gezeigt. Chakrabarti ist Preisträgerin des South Asia Artist Prize (SAAI) 2023, vergeben von der University of California, Berkeley.
Impressum
Künstlerin: Bhasha Chakrabarti
Ausstellungstext (EN): Mario D’Souza (Kurator)
Eine Produktion von:
inherit. heritage in transformation, Humboldt-Universität zu Berlin
Direktorinnen: Prof. Dr. Eva Ehninger, Prof. Dr. Sharon Macdonald
Produktion: Caspar Pichner
Grafikdesign: Anne Huber
In Kooperation mit:
TA T – Tieranatomisches Theater
Kuratorische Betreuung und Übersetzungen: Felix Sattler, Paz Ponce
Projektmanagement: Lilli Maxine Ebert
Produktion: Fanny Welz
Öffentlichkeitsarbeit: Frederike Jaedicke-Nolte
Gefördert durch:
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt